zurück  


Gesundheitsamt Rosenheim

Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen

 

Logo Beratungsstelle für Schwangerschaften am Gesundheitsamt im Landratsamt Rosenheim

 
Auch schwanger sicher unterwegs
  
Morgendliche Übelkeit, Müdigkeit und der wachsende Babybauch können im Straßenverkehr zu Komplikationen führen. Doch werdende Mütter müssen nicht auf Beweglichkeit und Unabhängigkeit verzichten. Die Experten vom Allianz-Zentrum für Technik geben Tipps, wie man auch in anderen Umständen sicher ankommen kann. 
Oft wird der Sicherheitsgurt wegen des größeren Bauchumfangs als unbequem empfunden. Dennoch sollten auch Schwangere niemals ohne Sicherung durch einen Dreipunktgurt Auto fahren. Der Gurt sollte straff anliegen, wobei der über das Becken verlaufende Teil am besten möglichst tief unterhalb des Bauches entlang geführt wird. Im Ernstfall muss der Beckengurt ohnehin auf die Beckenknochen wirken, damit Verletzungen durch ein Eindringen in den weichen Bauchbereich möglichst vermieden werden. Ein Sitzabstand von mindestens 25 Zentimetern vom Lenkrad ist ratsam. 
Bei längeren Fahrten, insbesondere im Sommer, auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten und spezielle Kompressionsstrümpfe tragen. 
Doch es gibt auch Situationen, in denen werdende Mütter das Auto zur eigenen wie zur Sicherheit des ungeborenen Kindes stehen lassen sollten. Ist die Konzentrationsfähigkeit durch Erschöpfung und Übelkeit eingeschränkt, besser auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen. 
Und im letzten Schwangerschaftsdrittel empfiehlt es sich ohnehin, eigene Autofahrten zu reduzieren und stattdessen auf einen «Chauffeur» zurückzugreifen.

Quelle: www.echo-rosenheim.de
| zurück | drucken | Anfang | home |